Wenn man das Buch aufschlägt, sieht es aus, wie hier auf dem ersten Bild zu sehen: Die Seiten
öffnen sich zu dieser schönen Blumenform, aber sie lassen sich nicht blättern und die Linien
auf den Seiten sehen schön, aber eher zufällig aus.
Die Seiten lassen sich jedoch vollständig aus dem Buch herausnehmen. Wenn man sie dann gegen das
Licht hält, sieht man, dass die Linien nicht zufällig sind, und damit erschließt sich auch der Titel,
"Berühren und Schneiden" dieses Buches: Alle Linien berühren einen gemeinsamen Kreises
(sind Tagenten). Weniger offensichtlich ist, dass sie (wie alle Tangenten an einem Kreis)
einen größeren Kreis mit gleichem Mittelpunkt in einem konstanten Winkel schneiden.
Die "Seiten" bestehen aus einem einzigen langen Streifen Pergamentpapier.
Dieser Streifen wurde gefaltet wird in einen festen, dreiteiligen Deckel aus Pappe, Buchbindeleinen
und schwarzem Tonpapier eingehängt.
Die Linien sind jeweils von Hand mit einem roten Faserstift gezeichnet.
Fertiggestellt im Mai 2009.